Kärcher

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Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

Kärcher ist ein führender Hersteller von Fenstersaugern

Kärcher Logo - Hersteller Fenstersauger

Kärcher – führender Hersteller von Fenstersaugern

Die Alfred Kärcher GmbH & Co. KG ist ein bekannter Hersteller von Reinigungsgeräten und -systemen mit Hauptsitz in Winnenden, Baden-Württemberg. Das Familienunternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 11.000 Mitarbeiter (Stand Dezember 2014) und gilt als Weltmarktführer im Bereich der Reinigungstechnik. Im Jahr 2014 wurde ein Rekordergebnis von 2,12 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet. Um das zu erreichen, hat der Konzern 12,72 Millionen Geräte verkauft.

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Historie

Gründung des Traditionsunternehmens

Alfred Kärcher schließt 1924 sein Ingenieurs-Studium an der Technischen Hochschule Stuttgart ab. Der damals 23-Jährige sammelt zunächst erste Erfahrungen in der Firma seines Vaters, die er in ein Konstruktionsbüro umstrukturiert.

Da Alfred Kärcher seit jeher mit großem Erfindergeist ausgestattet war, gründet er 1935 in Stuttgart-Bad Cannstatt seinen eigenen Betrieb. Hier kann er seine innovativen Problemlösungen und Produktideen im Bereich der Heiztechnik herstellen und verkaufen. Unter anderem lässt er den von ihm patentierten sogenannten „Salzbadofen“ bauen, der zum Anlassen von Stahl und Härten von Leichtmetall in der Industrie verwendet wurde.

Bereits im Jahr 1939 zieht das Familienunternehmen an den Ort um, der noch heute den Stammsitz der Firma darstellt: nach Winnenden. Während dieser Zeit wird nach wie vor in erster Linie Heiztechnik produziert. Nach dem 2. Weltkrieg konzentriert man sich bei der Produktion auch auf Dinge des täglichen Bedarfs: Rundöfen, Kleinherde, Handkarren und Anhänger für Traktoren.

Einstieg in die Reinigungstechnik

Der große Durchbruch gelingt Alfred Kärcher 1950 mit der Entwicklung des ersten europäischen Heißwasser Hochdruckreinigers, dem Dampfstrahler „DS 350“. Die damals zukunftsweisende Technologie ist noch heute Basis aller Brenner.

Leider kann der Tüftler und Visionär den ganz großen Erfolg seiner Erfindungen nicht mehr selbst miterleben. Im Alter von nur 58 Jahren, am 17. September 1959, stirbt der Gründer des Familienunternehmens. Seine Frau Irene übernimmt zu diesem Zeitpunkt die Geschäftsführung und leitet die Firma drei Jahrzehnte lang. Heute lenken ihre Kinder Johannes Kärcher und Susanne Zimmermann von Siefart die Geschicke des Betriebes in zweiter Generation.

Kärcher wird zur globalen Marke

Die erste Auslandsgesellschaft wird 1962 in Frankreich gegründet. Es folgen Österreich und die Schweiz und 1975 das erste Werk in Brasilien. Auch in den folgenden Jahren wird die Internationalisierung des Unternehmens weiter vorangetrieben. 2012 ist der Konzern in 57 Ländern mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten. Zudem sorgen circa 40.000 Servicestellen in über 190 Ländern für eine nahezu lückenlose Versorgung von Kunden auf dem gesamten Globus.

Innovation als Grundstein für Wachstum

1974 konzentriert sich Kärcher auf das Geschäftsfeld Hochdruckreiniger. Genau in diese Zeit fällt auch der Wechsel der Farbe der Geräte von damals Blau auf das typische Kärcher-Gelb. In den 80er Jahren weitet das Unternehmen die Produktpalette wieder aus. Nass-/Trockensauger, Kehr- und Scheuersaugmaschinen, Kfz-Waschanlagen, Dampfreiniger, Reinigungsmittel sowie Trink- und Abwasseraufbereitungsanlagen ergänzen das Angebot.

Noch heute gilt die Einführung des ersten tragbaren Hochdruckreinigers HD 555 profi im Jahre 1984 als Meilenstein in der Firmengeschichte. Mit diesem Gerät erschließt der Betrieb erstmals den Endverbrauchermarkt. Inzwischen hat das Unternehmen zahlreiche Produkte für den Bereich Haushalt und Garten auf dem Markt.

2003 wird zum Beispiel der weltweit erste völlig autonome Saugroboter RoboCleaner RC 3000 vorgestellt. Kärcher bezeichnet sich selbst auch als Erfinder des Fenstersaugers. 2014 hat das Unternehmen 58 neue Patente angemeldet und über 120 neue Produkte auf den Markt gebracht.

Für den professionellen Bereich gibt es ebenso zahlreiche, innovative Lösungen und Angebote.

Das Traditionsunternehmen ist heute nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich der Reinigungstechnik. Im Selbstverständnis der Kärcher GmbH & Co. KG ist und bleibt Innovation der wichtigste Faktor für Wachstum.

Kärcher Futuretech

Kärcher produziert nicht nur für den zivilen Bereich, sondern in der seit 2005 bestehenden Tochterfirma Kärcher Futuretech GmbH in Schwaikheim auch „Systeme für Friedenskräfte“. Damit sind Dekontaminationsgeräte und -mittel für den ABC-Schutz, Anlagen für die mobile Wasseraufbereitung und Trinkwasserabfüllung, Feldlagersysteme, ABC-Schutzbekleidung, mobile Verpflegung, Feldkochherde und Materialerhaltung gemeint.

Der Begriff kärchern

Die Begriffe Kärcher und kärchern sind inzwischen Bestandteil der deutschen Umgangssprache. Kärcher ist zum Gattungsbegriff für Dampfdruckreinigungsgeräte geworden.

Das dem Verb kärchern entsprechende nettoyer au Karcher ist vermutlich bereits seit 1992 im französischen Sprachgebrauch verankert,[15] auch wenn dieser Ausdruck erst durch den damaligen französischen Innenminister Nicolas Sarkozy im Zusammenhang mit den landesweiten Unruhen von 2005 bekannt gemacht wurde. Dieser äußerte sich wie folgt: „Der Ausdruck kärchern ist der Ausdruck, der sich aufdrängt, weil man das reinigen muss („Le terme ‘nettoyer au karcher’ est le terme qui s’impose, parce qu’il faut nettoyer cela.“).

Quellen:

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