Vorwerk

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Vorwerk & Co. KG

Ein traditionsreiches Familienunternehmen mit langjähriger Expertise

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Vorwerk & Co. KG

Die Vorwerk & Co. KG blickt auf eine inzwischen über 130-jährige Firmengeschichte zurück. Die einstige Teppichfabrik hat sich in dieser Zeit zu einem Global-Player für Haushaltsgeräte, wie zum Beispiel Fenstersauger oder den berühmten Thermomix, aber auch Werkzeuge und Kosmetika entwickelt. Zur Unternehmensfamilie gehört darüber hinaus die afk Bankengruppe sowie weitere Schwesterunternehmen. Ein Großteil der Produkte wird dabei über den Direktvertrieb vermarktet. Inzwischen gibt es aber auch eigene Geschäfte und einen Online-Shop. Entdecken Sie den Vorwerk Shop*
Vorwerk beschäftigt weltweit über 603.000 Personen, davon über 12.000 angestellte Mitarbeiter und 591.000 als selbstständige Berater. 2014 setzte der Konzern rund 2,8 Mrd. Euro um.

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Struktur der Vorwerk & Co. KG

Die Vorwerk-Gruppe unterteilt sich in verschiedene, jeweils selbstständig agierende Geschäftsbereiche, die von der Vorwerk & Co. KG in Wuppertal als strategische Holding geführt werden.

Am 30. Juni 2011 sind die HECTAS Gesellschaften auf die Facility Management Holding KG übergegangen, die nun eine Schwestergesellschaft der Vorwerk & Co. KG darstellt.

Der Geschäftsbereich Kobold

Einer der wesentlichen Bereiche des Familienunternehmens ist der Geschäftsbereich Kobold. Die Hauptmärkte der Marke liegen dabei in Italien, Deutschland, China, Spanien, Österreich, Frankreich, Tschechien, Schweiz und Großbritannien. Dabei setzte allein diese Sparte im Jahr 2014 fast 900 Mio. Euro um, immerhin fast 30 % des Gesamtumsatzes.

Produkte der Marke Kobold

Er ist inzwischen ein echtes Kultobjekt und für viele eine praktische Haushaltshilfe, auf die sie nicht mehr verzichten möchten: der Kobold von Vorwerk. Bereits 1930 verkaufte das Unternehmen den ersten Handstaubsauger sowie weitere Raumpflegeprodukte über den Direktvertrieb. Kobold steht dabei wie kaum eine andere Marke für Qualität, Langlebigkeit und Innovation „Made in Germany“.

Die Reinigungsgeräte von Kobold sollen der optimalen Reinigung und Pflege von Bodenbelägen und anderen Oberflächen dienen. Im Mittelpunkt steht dabei die Benutzerfreundlichkeit der Produkte. Eine leichte Handhabung sowie intuitive Bedienbarkeit sollen die Arbeit für den Endanwender einfacher und angenehmer machen. Eine Besonderheit ist die technisch anspruchsvolle Filtertechnologie, die in vielen Geräten verbaut ist. Mit ihrem integriertem Geruchs- und Hygienemikrofilter sind die Sauger so auch für Allergiker geeignet.

Die Kobold Produktpalette beinhaltet den Kobold VK150 Handstaubsauger und den ebenso leistungsfähigen Kobold VT270 Bodenstaubsauger, die Kobold EB370 Elektrobürste, den Kobold VR200 und Kobold VR100 Saugroboter, den Kobold VC100 Akkusauger, den Kobold SP530 Hartbodenreiniger sowie eine Vielzahl an Zubehörteilen und Pflegemitteln, die die Produkte weiter ergänzen.

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Historie

Die Gründung des Familienunternehmens Vorwerk

Bereits 1883 gründeten die Brüder Carl und Adolf Vorwerk die Barmer Teppichfabrik Vorwerk & Co. KG. Im selben Jahr aber trennte sich Adolf vom Unternehmen, welches fortan durch Carl Vorwerk alleine weiter geleitet wurde. Die Teppichfabrik produzierte zunächst Teppiche und Stoffe für Möbel, später auch die dafür benötigten Webstühle.

Im Jahr 1903 übernahm Carl jr. das Geschäft seines Vaters, verstarb jedoch nur wenige Monate darauf, woraufhin nach dem Tod des Firmengründers 1907 dessen Schwiegersohn August Mittelsten Scheid alleiniger geschäftsführender Gesellschafter wurde. August Mittelsten Scheid sorgte dafür, dass nach dem 1. Weltkrieg zusätzlich mit der Produktion von Getrieben und elektrischen Motoren für Grammophone begonnen wurde.

Die Marke Kobold und der Direktvertrieb

Als in den 1920er Jahren der Hörfunk seinen Durchbruch erlebte, kam es zu starken Umsatzrückgängen in der Grammophonsparte. Aus dieser Not heraus wurde im Jahr 1929 der erste Vorwerk Kobold entwickelt: Man funktionierte einen Grammophonmotor in einen leistungsstarken elektrischen Handstaubsauger um. Am 25. Mai 1930 wurde das Patent für den Kobold „Modell 30“ erteilt. Das Modell verkaufte sich zu Beginn jedoch ausgesprochen schlecht, trotz eines moderaten Preises von damals 20 Reichsmark. Erst die Einführung des Direktvertriebes im Jahr 1930 sicherte den Erfolg des Produkts. Bis 1935 waren sage und schreibe 100.000 Exemplare des „Kobold“ verkauft, 1937 bereits 500.000.

Im Jahre 1938 wurde in Italien die erste Auslandsgesellschaft gegründet: Vorwerk Folletto.

Ab 1939 stellte Vorwerk im staatlichen Auftrag kriegswichtige Teile her, insbesondere Rüstungsgüter wie Gestelle für Periskope, Getriebe für Geschütze, Teile für Raketen, Granaten, Bombenhüllen und ein Bauteil für ein Steuergerät von Flugabwehrkanonen. Die Rüstungsproduktion endete am 1. April 1945.

Im 2. Weltkrieg wurde das Hauptwerk in Wuppertal bei Bombenangriffen der Alliierten schwer beschädigt. Im Anschluss daran übernahmen die Söhne von August Mittelsten Scheid, Werner und Erich Mittelsten Scheid, die Leitung der Firma gemeinsam.

Nach Ende des 2. Weltkriegs wurden die Produktion und der Vertrieb zunächst in Deutschland, später auch in Europa und in Übersee komplett neu aufgebaut. 1953 hatte Vorwekr bereits eine Million Geräte verkauft. Im Jahr 1955 hatte der Betrieb wieder 2000 Angestellte und Fachberater. Alleiniger Geschäftsführer war – nach dem Tod seines Bruders im Jahr 1953 – Erich Mittelsten Scheid.

Weitere Diversifizierung

Seit 1966 ist Jörg Mittelsten Scheid, Sohn von Werner, im Unternehmen und übernahm 1969 die Unternehmensführung von seinem Onkel.

Neben der Produktion und dem Vertrieb von Staubsaugern, Teppichen und Möbelstoffen wurden weitere geschäftsbereiche erschlossen.1968 war Vorwerk an der Gründung der AKF Bank beteiligt gewesen, 1970 ging aus der internen EDV-Abteilung die ZEDA Gesellschaft für Datenverarbeitung und EDV-Beratung mbH & Co. KG hervor und die Gründung der Hygienic Service Gebäudereinigung und Umweltpflege GmbH im Jahr 1974 war der Ursprung der Sparte HECTAS Gebäudedienste.

Zusätzlich wurde die Produktvielfalt im Bereich „Haushalt“ erweitert. 1971 kam die Vorwerk Küchenmaschine Thermomix auf den Markt. 1979 übernahm Vorwerk eine Beteiligung in Höhe von 98,65 % bei der FISCHER-Fertighaus in Bodenwöhr und bei CLIFT-Haus in Heidesheim am Rhein.

Auch der Beginn des 21. Jahrhunderts war von weiteren Zukäufen und Umstrukturierung geprägt. So kaufte Vorwerk dem schwedischen Electrolux-Konzern 2001 die Direktvertriebsorganisation LUX Asia Pacific ab und festigte damit die Stellung auf dem asiatischen Markt.

Im Jahr 2002 wurde das Bügelsystem „Feelina“ eingeführt, im Jahr darauf trennte sich Vorwerk vom Bereich der EDV-Dienstleistungen: Die ZEDA wurde 2003 an T-Systems verkauft. Die bisher letzte Übernahme war der Erwerb des US-amerikanischen Kosmetikherstellers JAFRA Cosmetics im Mai 2004.

Im Jahr 2014 erzielte Vorwerk erstmals einen höhere Umsatz mit Thermomix-Küchengeräten als mit Kobold-Staubsaugern.[7]

Shop-Eröffnungen und Ausbau des Multichannel-Vertriebs

2011 richtete das Unternehmen in Hamburg und in weiteren deutschen Städten Verkaufsstellen ein. Außerdem wurde ein Online-Shop eingerichtet, sodass Kunden nun Zubehörteile sowie einige Produkte direkt im Internet kaufen können.

Standorte:

Wuppertal, Deutschland:

Forschung und Entwicklung sowie größter Produktionsstandort, u.a. Produktion des Kobold VK150 und des Thermomix TM5

Hameln, Deutschland:

Produktion von Teppichboden und -fliesen

Cloyes, Frankreich:

Produktion des Thermomix

Schanghai, China:

Herstellung von weiteren Kobold Produkten sowie des Wasserfilters Alva

Querétaro, Mexico:

Produktion des gesamten Produktsortiments von JAFRA Cosmetics

Westlake, USA:

Forschung & Entwicklung für JAFRA Cosmetics

Quellen:

http://corporate.vorwerk.de/de/portraet/

http://kobold.vorwerk.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Vorwerk_%28Unternehmen%29

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